… und sein legendäres Rauchermärchen? Da werden Marken verball- und worthornt: Nein? »Hilf Dir selbst, dunhil‚ft Dir Gott!« Keine echten Neologismen, Wortneuschöpfungen, sondern eben der versprachwitzelte Gebrauch bestehender Begriffe. Für Astor, der ein sehr ursprüngliches Münchnerisch spricht, bieten sich da großartige Spielwiesen. »da brauchst a‘ guadeloupe« (eine gute Lupe), um nur ein Beispiel zu nennen.

Wortspielereien bieten sich auch an, wenn es darum geht, dröge Themen anzureichern. Oder doch noch etwas Schlaues, Gewitztes zu Themen abzusondern, zu denen bereits Alle Alles gesagt oder geschrieben hatten. So gedachte ich der Willy-Astor-Methode, als ich aufgefordert wurde, die Print Media Messe Drupa 2008 zusammenzufassen:

Die Messe einfach nur gigantoman(roland): allein in Halle 1 und 2 über 1.800 homini heidelbergensis, da braucht nicht nur Lieschen Müller Martini geschüttelt und gerührt. Ich bin ganz Fuji. Und nach dem ganzen Messefraß heißt es nun wieder FDH oder FDI? Und zahlreiche ZIPPERlein. Zum Beispiel an beiden Füßen Blasen, da half nicht mal der Druckverband. Aber ich kam aus dem Staunen nicht raus, rannte über die Messe mit offenem Gmund. Um sich durch die 400.000 anderen Besucher zu kämpfen, muss man schon ein Acrobat sein und an den Ständen herrscht ein Stellungskampf wie zwischen Koenig und Bauer. Agfa(hr) für Leib und Leben.
Auf der Messe war Enfocus von mir das Buch. Leider völlig unterrepräsentiert, ich HP kaum was gefunden. Erst dachte ich, das wird Böwe enden. Am Ende kein Problem, 2B or not to be, dachte ich mir, was scholz, und trug es JUST in den Drupacube. Und dort Kama wirklich viel lernen.

Die Kalauerei ergänzt um eine etwas ernsthaftere Zusammenfassung (auch aus meiner Feder) findet der geneigte Leser in einem Newsletter der Gruppe Print & Produktion.

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