Warum »Sprachstolpereien«? Der Name kommt nicht von ungefähr. Motiviert wurde ich durch den Untertitel eines Werks W.E. Süskinds, das den treffenden Haupttitel »Dagegen hab‘ ich was« trägt. Das Buch erschien ein Jahr vor dem Tode des Verfasser 1969 in der Deutschen Verlagsanstalt.

Süskind verstand sich [hier] nicht nur als Sprachkritiker. Eher als Sprachverbesserer – sucht er auch zu erklären, wie Sprachschnitzer entstanden, und wie sie zu vermeiden sind – oder gar als Gesellschaftskritiker:

Wie man es vom »Wörterbuch des Unmenschen« schon vermutet hat: es ist ein Buch nicht von sprachwissenschaftlichem, sondern vom gesellschaftskritischem Ehrgeiz, das Buch eines Journalisten.

Hier, im Blog, ist es zunächst der Standpunkt des Autors, den ich zutiefst teile, wenn Süskind schreibt, dass einem wenigstens freigestellt sein müsste, wogegen man was habe. Der Krittler könne ja »nur zurechtkommen, wenn ihm klar ist, daß er keine pontifikale Gestalt hat […], daß er ausschließlich aus sich und für sich spricht.«

Und meine Motive? Mit geht es einmal darum, eine Plattform zu haben, um austeilen zu können, und schließlich darum, die Sprache ein wenig über das allgemeine Blogniveau zu heben. Ihre Kommentare über meine Schnitzer und die anderer begrüße ich gerne jederzeit!

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